Tipps, wie du deinem Hund beibringst, allein zu Hause zu sein 🐾
Wenn du einen Welpen nach Hause holst, möchte er am liebsten die ganze Zeit bei dir sein. Viele Hundebesitzer schieben das Alleine-Bleiben-Training auf, weil sie ihren Welpen nicht traurig machen wollen. Doch je früher du anfängst, desto leichter wird es oft. Du kannst tatsächlich schon wenige Tage nachdem dein Welpe eingezogen ist, damit beginnen.
Kleine Schritte führen zu großen Erfolgen
Beim Alleine-Bleiben-Training geht es nicht darum, deinen Welpen vom ersten Tag an mehrere Stunden allein zu lassen. Es geht darum, ihm schrittweise beizubringen, dass du gehst – und dass du immer wieder zurückkommst.
Hier ist eine einfache Methode, das Training aufzubauen:
• Beginne mit geschlossenen Türen – schließe die Tür, wenn du auf die Toilette gehst oder in ein anderes Zimmer.
• Nimm ein Bad – wenn dein Welpe mit geschlossenen Türen vertrauter geworden ist, kannst du ohne Gesellschaft baden.
• Geh mit dem Müll raus – kurze Ausflüge von zu Hause weg lehren deinen Welpen, dass es völlig in Ordnung ist, wenn du einen Moment verschwindest.
• Mach einen kurzen Spaziergang allein – beginne mit 2–5 Minuten und erhöhe die Zeit langsam.
Dein Welpe soll lernen, dass dein Verschwinden nicht gefährlich ist.
Soll dein Welpe einen abgegrenzten Bereich haben?
Hunde sind verschieden, und ihre Bedürfnisse sind es auch.
Manche Welpen finden in einem kleineren Bereich mehr Ruhe und Geborgenheit. Eine große Wohnung kann unübersichtlich wirken, und einige Hunde haben das Gefühl, alles im Blick behalten zu müssen.
Ein einzelnes Zimmer, eine Hundebox oder eine kleinere Zone kann daher einigen Hunden helfen.
Andere Hunde werden dagegen unruhiger, wenn sie eingeengt sind. Wenn dein Welpe jault oder frustriert wirkt, kann es helfen, ihm Zugang zu mehreren Räumen zu ermöglichen.
Probiere es aus und finde heraus, was genau zu deinem Hund passt.
Bereite deinen Welpen auf den Erfolg vor
Egal, ob dein Welpe Zugang zu einem Bereich oder zum ganzen Zuhause hat, es ist wichtig, die Umgebung sicher zu gestalten.
Entferne Dinge, die kaputtgehen können – oder an denen sich dein Welpe verletzen könnte.
Denke daran, dass Welpen die Welt mit den Zähnen erkunden.
Geh von einem müden – aber wachen Welpen
Ein Welpe mit zu viel Energie wird oft Schwierigkeiten haben, zur Ruhe zu kommen, aber ein überstimulierter Welpe kann auch Schwierigkeiten haben, sich zu entspannen.
Das Ziel ist daher ein müder – aber immer noch wacher – Hund.
Ein guter Spaziergang oder eine ruhige geistige Aktivität kann helfen, aber vermeide sehr wilde Spiele kurz davor.
Warte gerne etwas, bevor du nach der Aktivität gehst. Setz dich auf das Sofa, trink eine Tasse Kaffee oder lies ein Buch, damit dein Welpe wieder zur Ruhe kommt.
Nutze natürliche Hilfe zur Beruhigung
Wenn dein Welpe Schwierigkeiten hat, sich zu entspannen, kannst du etwas nachhelfen.
Manche erleben gute Erfolge mit natürlichen, beruhigenden Produkten oder Pheromonprodukten, die helfen, in neuen Situationen zusätzliche Sicherheit zu schaffen.
Biete ruhige Beschäftigung
Die ersten 5–10 Minuten allein sind oft die schwierigsten.
Hier kann eine ruhige Aktivität deinem Welpen helfen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, als dass du gegangen bist.
Du kannst zum Beispiel verwenden:
• Leckmatte mit Nassfutter
• Aktivitätsspielzeug mit Leckerlis
• Langfristige und sichere Beschäftigung
Kleine Welpen sollten nicht allein mit Kauknochen gelassen werden, da größere Stücke abbrechen und stecken bleiben können.
Komm entspannt zurück
Wenn du wieder nach Hause kommst, halte die Stimmung ruhig.
Du darfst deinen Welpen loben, aber vermeide es, die Heimkehr zum größten Ereignis des Tages zu machen.
Wenn dein Hund springt, jault oder sehr aufgeregt ist, kann es helfen, ihm ein paar Minuten Zeit zu geben, sich wieder zu beruhigen.
Auf diese Weise lernt dein Hund, dass es ganz natürlich ist, dass du gehst – und dass du wieder zurückkommst ❤️